Fortbildung in analytischer Gruppendynamik und Supervision
Voraussetzung für die berufsbegleitende Fortbildung ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Fortbildung richtet sich an alle, die in und mit Teams und Gruppen arbeiten oder diese beraten, und die Interesse für zwischenmenschliche bewusste und unbewusste Dynamiken und Prozesse sowie deren Handhabung haben. Für PsychotherapeutInnen stellt sie eine Erweiterung der fachlichen Kompetenz um die systemische Dimension dar.
Was bedeutet analytische Gruppendynamik?
In jeder Ansammlung von Menschen, also überall da, wo sich im Alltag oder beruflich Gruppen bilden, entwickelt sich spontan eine eigene Gruppendynamik. Jede/r TeilnehmerIn bringt bestimmte Wünsche, Erwartungen und Zielsetzungen, über die er/sie sich oft selbst nicht im klaren ist, in die sich bildende Gruppe ein und beeinflusst damit das Geschehen in der Gruppe. So verschiedenartig, wie die einzelnen Persönlichkeiten sind, so individuell und vielfältig kann sich auch die Dynamik einer Gruppe gestalten, wenn sie nicht formal und unflexibel reglementiert wird.
Um Gruppenprozesse erkennen, kreativ und konstruktiv gestalten zu können, ist ein analytisches Verständnis entscheidend. Analytisch bedeutet Umgang mit dem Unbewussten sowie das Wissen um Übertragung und Widerstand, wie sie für den Einzelnen persönlich in der konkreten und aktuellen Auseinandersetzung mit dem/r LeiterIn und den Mitgliedern der Gruppe erfahrbar werden. Die gewonnenen Erkenntnisse kann jeder auf sich selbst, in seinen Beziehungen und in den Gruppen, in denen er/sie lebt, anwenden.
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