In diesem Prozess können auf sehr unterschiedlichen Ebenen Störungen auftreten, z.B. durch Unter- und Überforderung, zuviel oder zu wenig Zuwendung und Interesse an den Wünschen und Bedürfnissen des Kindes. Deshalb bedeutet für uns Integration eine Förderung bzw. nachholende Ich-Entwicklung und Auflösung von Entwicklungsarretierungen aller Kinder. Möglich wird sie gruppendynamisch gesehen durch freundliches, menschliches Wahrnehmen und Interesse füreinander, auch für die unbewussten Wünsche und Bedürfnisse: Den Kindern soll es durch gezielte Förderung ermöglicht werden, neue Erfahrungen im Spiel zu machen. Für ihre Neugierde und für das Mitteilen der Gefühle wird Raum gegeben, auch um Lösungen für Konflikte zu finden.
Gestörte oder nicht entwickelte Gruppenfähigkeit wird durch Einzelförderung, d.h. durch besondere pädagogische Maßnahmen aufgebaut und gefördert. Um Gruppenprozesse und Dynamiken verstehen und weiterführen zu können ist die Mitarbeit der Eltern sowie eine Weiterbildung und Supervision für die ErzieherInnen Grundbedingung.